Ihr Haartyp
--- und was Sie dagegen tun können.
Normales Haar
seidig glänzend
hat weder trockene Spitzen noch fettigen Haaransatz
Pflege:
Um das Haar gesund zu halten, ist die regelmäßige Pflege mit Shampoos und Spülungen für normales Haar empfehlenswert. Belastungen wie heißes Fönen oder Sonnenbaden, mit einer wöchentlichen Kur ausgleichen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Ihr Haar nicht überpflegen.
Feines Haar
wenig Volumen
fliegt leicht
empfindlich
Pflege:
Feines Haar braucht behutsame Pflege, die nicht belastet. Ein Übermaß an Pflegestoffen macht das Haar schwer und pappig. Kurmittel nicht auf den Ansatz geben, sondern auf die Haarlängen verteilen. Empfehlenswert für mehr Volumen: Spezialprodukte mit Haarbausteinen (Flüssighaar).
Fettendes Haar
wird schnell fettig
fällt leicht zusammen
Ursache:
Fettiges Haar ist zumeist hormonell bedingt. Antifett-Produkte bieten die optimale Pflege, können aber die Fettproduktion nicht reduzieren.
Pflege:
Fettendes Haar sollte täglich mit einem milden Anti-Fett-Shampoo gewaschen werden. Spezielle Kuren erfrischen die Kopfhaut. Nicht zu kräftig bürsten (verteilt das Fett). Schaumfestiger für fettendes Haar halten die Frisur länger frisch, indem sie jedes Haar mit einem feinen Film umhüllen.
Trockenes Haar
wirkt stumpf und strohig
lässt sich nicht gut frisieren
Ursache:
Entweder eine genetisch bedingte geringe Talgproduktion oder eine übermäßige Strapazierung der Kopfhaut z.B. durch Sonne, Salz oder Staub und Schmutz.
Pflege:
Nach jedem Waschen (mit Spezialshampoo) eine Balsamspülung anwenden. Einmal in der Woche empfiehlt sich eine Intensivkur. Bei längerem Haar sollte darüberhinaus vorbeugend ein Spezialmittel gegen Spliss angewendet werden. Heißes Fönen und toupieren vermeiden. Tip: Kopfmassagen mit einer Ampullenkur sorgen für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut. Sie beruhigen und entspannen gespannte, juckende Kopfhaut und regen die hauteigene Talgproduktion an.
Spliss
gespaltene Haarspitzen
glanzlose, stumpfe Haarenden.
Ursache:
Mechanische Reibung und Hitzeeinwirkung.
Pflege:
Empfehlenswert ist eine Pflegeserie für strapaziertes Haar mit regelmäßiger Kuranwendung in den Haarlängen (nicht an der Kopfhaut). Zusätzlich sollten die Spitzen häufig (z.B. auch über Nacht) mit einer speziellen Antispliss Pflegelotion behandelt werden.
Schuppen
sichtbare trockene oder fettige Schuppen im Haar und auf der Kleidung
Ursache:
Eine genetisch bedingte Überproduktion von Hautzellen.
Pflege:
Schuppen sind ein idealer Nährboden für Pilze und Bakterien. Deshalb müssen Sie gegen Schuppen nicht nur der Schönheit wegen etwas tun. Eine Antischuppen-Behandlung sollte zunächst aus einer dreiwöchigen Behandlung mit einem speziellen Shampoo bestehen. Wichtig ist eine intensive Kopfhautmassage bei jeder Wäsche. Bis zum vollständigen Verschwinden der Schuppen sollte das Schuppenshampoo im Wechsel mit einem, dem Haartyp entsprechenden Shampoo verwendet werden.
Angegriffenes strapaziertes Haar
glanzlos und strohig
läßt sich nicht gut frisieren
verheddert sich leicht
Ursache:
Mangelnde Pflege, übermäßige Strapazierung z.B. durch Sonne, oder starke/häufige Dauerwell-Behandlung oder Färbung.
Pflege:
angegriffenes Haar braucht Pflege mit strukturverbessernden Wirkstoffen und intensiv pflegenden Substanzen, die es von Grund auf regenerieren. Die kombinierte Anwendung von Shampoo und Spülung sowie die regelmäßige Behandlung mit Kurprodukten (1-2 x wöchentlich) ist ein Muss. Strapaziertes Haar möglichst lufttrocknen lassen.
Coloriertes dauergewelltes Haar
empfindlich
Pflege:
Eine Dauerwelle oder Coloration greift in die Struktur des Haares ein. Um Schäden vorzubeugen und die Farbkraft zu erhalten, sollte es daher mit speziellem Shampoo, Spülung und Kuren behandelt werden, die z.B. Schutzproteine und Pflegestoffe enthalten. Gegen Ausbleichen schützen außerdem ein Stylingprodukte mit UV-Schutz.
